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Mittwoch, 21. April 2010

Vereinigte Sandbläsereien - Neue Adresse: Gottlieb-Dunkel-Str. 42


Wir sind angekommen und der Betrieb läuft!
Gottlieb-Dunkel-Str. 42
12099 Berlin-Tempelhof

Unseren alten Standort im Gewerbegebiet Naumannstraße in Berlin-Schöneberg mussten wir zum Jahresende 2009 aufgeben, da das Gelände beräumt wird, um Platz zu machen für eine komplette Neubebauung. Seit 60 Jahren war unser Unternehmen mit seinen Vorläufern dort angesiedelt und es ist uns sehr schwer gefallen, den etablierten Standort zu verlassen und die funktionierenden Gebäude abzureißen.
Nach intensiver Suche und vielen Alternativen haben wir uns für einen neuen Standort in einem Industriegebiet in Tempelhof entschieden. Unsere Nachbarn sind jetzt auf der einen Seite die Autopresse Tempelhof, die Firma Steck Elektro Montagen und der KFZ-Handel Gottlieb-Automobile. Auf der anderen Seite im grünen Hochhaus, das man schon von der Autobahnausfahrt Gradestraße sieht, ist die Hertz Autovermietung und die Agentur für Arbeit Berlin Süd. Gegenüber auf der anderen Straßenseite sind die Firmen Zinkpower, Minimax und Bergmann & Franz ansässig.
Die ersten drei Monate des Neuen Jahres waren geprägt durch Umbauarbeiten, denn wir haben eine alte KFZ-Werkstatt übernommen, die hergerichtet und in die die gesamte Sandstrahltechnik neu eingebaut werden mußte. Wir sind noch nicht fertig, aber wir sind so weit, dass der Betrieb wieder rund läuft.
Wir hoffen, dass sich unser neuer Standort bei unseren Kunden schnell herumspricht und wir sie hier wieder begrüßen dürfen. Am besten erreicht man uns jetzt über die Autobahnabfahrt Gradestraße. Am Ende der Autobahnausfahrt rechts in die Gradestraße und an der nächsten Ampel wieder rechts in die Gottlieb-Dunkel-Straße. Nach ca. 500 Metern finden Sie uns auf der rechten Seite vor dem grünen Hochhaus.
Bis bald!

Montag, 11. August 2008

Kaimauer im Hafen Berlin-Tempelhof sandstrahlen



Die Kaimauer vor dem historischen Lagergebäude am Hafen in Tempelhof wurde im Zuge der Restaurierung im Niederdruck-Rotationswirbelverfahren sandgestrahlt (Jos-Verfahren) . Die gemauerte Ziegelwand war in erster Linie durch Kalkablagerungen verdeckt.



Rechts neben der Schutzplane ist der Zustand der Mauer vor dem Sandstrahlen und links daneben nach dem Sandstrahlen zu sehen. (Foto anklicken für Vergrößerung!)

Mittwoch, 25. Juli 2007

Klinkerflächen thermohydraulisch reinigen


Das Foto zeigt die Deckenfläche eines S-Bahn-Bogens in Berlin Mitte, die zunächst sandgestrahlt wurde, um die verdreckten alten Anstriche mit verschiedenen Dispersionsfarbe zu entfernen.
Links ist der Zustand nach dem Sandstrahlen zu sehen. Der beim Sandstrahlen entstehende helle Staub aus Sand und Farbe sitzt noch in den Poren des Mauerwerks und beeinflußt den Gesamteindruck der Fläche.
Rechts wurde der Klinker zusätzlich thermohydraulisch gereinigt. Die eigentlich Farbe des Klinkers ist erst jetzt richtig zu sehen. Im feuchten Zustand ist er allerdings etwas dunkler als nach dem Austrocknen.

Freitag, 13. Juli 2007

Ziegelmauerwerk durch Sandstrahlen freilegen


In Berlin Mitte werden S-Bahn-Bögen zu einem Restaurant umgebaut. Für die Gasträume wurde das gelbe Klinkermauerwerk freigelegt, das vorher für eine Garagennutzung in Sockelbereich mit blauer und darüber mit weisser Dispersionsfarbe gestrichen war. An einer Mauerecke ist der Vorher-Nachher-Effekt gut zu beobachten.
Der Farbe wurde zunächst im Trockensandstrahlverfahren oberflächlich entfernt, denn nach diesem ersten Arbeitsgang stellt sich die Frage nach dem ästhetischen Gesamteindruck der Wand und in diesem Fall auch der Decke. In den tieferen Poren des Ziegels befinden sich immer noch kleine Farbreste, die sich dort verkrallt haben und den farbigen Gesamteindruck beeinflussen. Durch die agressive Technik des Sandstrahlens lassen sie sich nur weiter entfernen um den Preis, dass die Klinker selbst und auch die Fugen in ihrer Substanz weiter angegriffen werden.
Wenn sich die Räumlichkeiten dafür eignen, kann durch Wasserstrahlen der Klinker nachbearbeitet werden. Sowohl der Staub, als auch die Farbreste in den Poren können dadurch weitestgehend herausgespült werden. Die Eigenfarbe des Klinker wird dadurch intensiviert.
Da jeder weitere Arbeitsgang aber auch mit Kosten verbunden ist, wird ein Bauherr abzuwägen haben, welchen Aufwand er betreiben will. Probeflächen können ihm bei der Entscheidungsfindung helfen.